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GET Groninger Effort Test

A.B.M. Fuermaier, L. Tucha, J. Koerts, S. Aschenbrenner & O. Tucha
Neuro
Verkehr
Sport
HR

Einsatz

Erfasst nicht plausible Aufmerksamkeitsleistungen in neuropsychologischen Untersuchungen.
Aus der klinischen Praxis sowie neuropsychologischen Forschung gibt es deutliche Hinweise darauf, dass ein nicht unwesentlicher Anteil von Patienten kognitive Beeinträchtigungen vorsätzlich simuliert. Die Simulation wird durch externe Anreize motiviert. Solche Anreize können z.B. finanzielle Kompensationsleistungen, verbesserte Arbeitsbedingungen, die ärztliche Verschreibung von Stimulantien oder vorteilhafte Bedingungen im schulischen bzw. akademischen Kontext sein.
Als Aggravationstest findet der GET seinen Hauptanwendungsbereich in der klinischen Neuropsychologie sowie der Gesundheitspsychologie. Der Test eignet sich für die Untersuchung von Erwachsenen mit psychiatrischen und neurologischen Störungsbildern, wie z.B. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) oder Hirnschäden (z.B. nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma).

Aufgabe für die Testperson

Die Person bearbeitet die einzelnen Aufgaben per Tastendruck.

Testformen

Eine Testform.

Auswertung

Folgende Hauptvariable wird ausgewertet:
GET-Index: ermöglicht Vergleich zum definierten Cut-off-Wert.

Auswertungselemente

Tabelle
Profil
Bearbeitungszeit
Konfidenzintervall
Profilanalyse
Testprotokoll
Itemanalyseprotokoll
Verlaufsdarstellung
Spezielle grafische Ergebnisdarstellung
Aufbereiteter Word-Report
Als PDF anzeigen

Testart

Objektive Persönlichkeitstests

Testinformationen

adaptiv
modular
sprachfreies Aufgabenmaterial
Paralleltestform
Rasch-Modell-konform
Zusatzgerät erforderlich
hohe Testsicherheit
breites Normspektrum
Testform vorhanden für Online-Vorgabe open mode
CogniPlus-Verknüpfung
testleitergestütztes Testen

Sprachen

Deutsch
Englisch

Dauer

Ca. 10 Minuten.

Vorgabealter

Vorgabe ab 17 Jahren möglich.