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Kurzbiographie:
Herr Dr. Aschenbrenner ist Klinischer Neuropsychologe (GNP, LPK) und Psychologischer Psychotherapeut. In seiner Funktion als Leitender Psychologe am Klinikum Karlsbad Langensteinbach ist er für die Sektion für Klinische Psychologie und Neuropsychologie, im Zentrum für Multimodale Schmerztherapie, im Fahreignungszentrum, der Sektion Psychotraumatologie und der Gutachtenambulanz in Führungsaufgaben eingebunden. Er besitzt zudem eine eigene Praxis für Neuropsychologie, Verkehrspsychologie und Verhaltenstherapie in Heidelberg und Karlsbad- Langensteinbach. Er ist Weiterbildungsbefugter für Klinische Neuropsychologie und Ausbildungsleiter der Süd-West-Akademie für Neuropsychologie, Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind ADHS im Erwachsenalter, Fahreignung bei psychischen Störungen und die neuropsychologische Therapie bei psychischen Störungen.

Testkurzbeschreibungen:
CFADHD, CFSD, COGBAT, 5POINT, FGT, FLEIINHIB, SWITCH, TMT-L, TOL-F

Interview:

Welche Zielsetzung lag in der Entwicklung des Tests?
In der Regel dauert es Jahrzehnte bis wissenschaftliche Erkenntnisse in der klinischen Routine flächendeckend umgesetzt werden. Uns ging es daher vor allem um die raschere Etablierung bewährter experimenteller Paradigmen in die klinische Untersuchungspraxis. Hier haben wir mit Schuhfried einen geeigneten Partner gefunden.

Was war die größte Herausforderung in der Entwicklung Ihrer Tests?
Häufig ergaben sich Zielkonflikte zwischen wissenschaftlichen Standards und den Anforderungen an Benutzerfreundlichkeit und Zeitökonomie, die zu lösen waren.

Für welche Zielgruppe wurden die Tests entwickelt?
Die Testverfahren sind für Patienten mit neurologischen Hirnschädigungen und Patienten mit psychischen Störungen entwickelt worden. Einzelne Verfahren eigenen sich jedoch auch für die Bestimmung des Leistungsniveaus in anderen Kontexten, wie z.B.: im Bereich Human Ressources.

Was sind die Besonderheiten an den Tests?
Uns interessierte vor allem die Umsetzung von Diagnostikverfahren mit einem weiten Anwendungsspektrum und weniger die Erfassung von Randbereichen. Unsere Verfahren sind demnach für ein großes Anwenderspektrum von Interesse. Wichtig war uns, dass die Verfahren von hochspezialisierten Fachkräften ebenso wie von eher neuropsychologisch unerfahreneren Anwendern durchgeführt und interpretiert werden können.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten an Tests sehen Sie in der Zukunft bzw. interessieren Sie besonders?
Meiner Ansicht nach wird es große Herausforderungen geben im Bereich der Verfahrensentwicklung für Probanden für ältere leistungsstarke Probanden. Auch sehe ich Handlungsbedarf bei der Entwicklung von Diagnostikverfahren, die Probanden mit Migrationshintergrund nicht benachteiligen. Eine Chance sehe in einer computergestützten Diagnostik, die die tatsächlichen Lebenswelten der Probanden in den diagnostischen Prozess virtuell integriert.


Weiterführende Informationen auf der Website des Autors: www.steffenaschenbrenner.de
oder für spezifische Informationen zu: