Testverfahren aus dem Wiener Testsystem

  • AHA Arbeitshaltungen

    Bei AHA handelt es sich um einen objektiven, verfälschungsresistenten Persönlichkeitstest zur Erfassung von Impulsivität/Reflexivität sowie Anspruchsniveau, Leistungsmotivation und Frustrationstoleranz.

    Anwendung
    Die Subtests der Arbeitshaltungen stellen zusammen eine objektive Testbatterie zur Erfassung verschiedener Persönlichkeitsdimensionen anhand der Bearbeitung einfacher Aufgaben dar.

     

  • APM Raven’s Advanced Progressive Matrices

    Die progressiven Matrizentests gelten seit Jahrzehnten als bedeutendes Instrumentarium zur Bestimmung der sprachfreien Intelligenz und speziell des logischen Schlussfolgerns. Umfangreiche Normierungs- und Validierungsstudien aus nahezu allen Erdteilen liegen vor.

    Anwendung
    Sprachfreie Erfassung der allgemeinen Intelligenz bei überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit auf Grundlage des schlussfolgernden Denkens; einsetzbar ab 12 Jahren.

  • BACO Belastbarkeits-Assessment

    Bei BACO handelt es sich um einen objektiven, verfälschungsresistenten Persönlichkeitstest zur Erfassung von verschiedenen Formen der Belastbarkeit.

    Anwendung
    Die Subtests des Belastbarkeits-Assessments stellen zusammen eine objektive Testbatterie zur Erfassung verschiedener Aspekte der Belastbarkeit dar.

  • EBFSPO Erholungs-Belastungs-Fragebogen für Sportler

    Das vorliegende Testverfahren erlaubt eine valide Erfassung des aktuellen Erholungs-Beanspruchungs-Zustands bei Sportlern. Daraus lässt sich eine zielgerichtete Interventionsmaßnahme ableiten.

    Anwendung
    Der Erholungs-Belastungs-Fragebogen für Sportler ergänzt die Basisform des Erholungs-Belastungs-Fragebogen (EBF) um spezifische sportbezogene Bereiche und hat zum Ziel, den gegenwärtigen Grad der Beanspruchung eines Sportlers festzustellen. 

  • IPS Inventar zur Persönlichkeitsdiagnostik in Situationen

    Dieses Verfahren hebt sich erstens durch den starken Situationsbezug, zweitens durch die Besonderheiten in der Auswertung (Angabe von Referenzprofilen) und drittens durch das Selbsturteil bezüglich der Zufriedenheit/Unzufriedenheit mit den eingeschätzten Reaktionen deutlich von anderen Persönlichkeitsfragebögen ab.

    Anwendung
    Verfahren zur Selbsteinschätzung zum wahrscheinlichen Verhalten und Erleben in sozial-kommunikativen Leistungs- und Erholungssituationen.

  • LVT Linienverfolgungstest

    Das Verfahren dient der Messung der visuellen Orientierungsleistung bei einfachen Strukturen in einem komplexen Umfeld und zeichnet sich durch eine hohe Reliabilität und zahlreiche kriteriumsbezogene Validitätsnachweise aus.

    Anwendung
    Diagnostik zur Überprüfung der selektiven Aufmerksamkeit und Orientierungsleistung im visuellen Bereich; einsetzbar bei Erwachsenen.

  • MDT Bewegungs-Detektions-Test

    Der Bewegungs-Detektions-Test (Movement Detection Test, MDT) ist ein Verfahren zur Beurteilung der Aufmerksamkeitsleistung sowie der Schnelligkeit der kognitiven und motorischen Reaktion auf schnell dargebotene optische Bewegungsreize. Der Test richtet sich dabei an leistungsstarke Probanden.

    Anwendung
    Messung der Aufmerksamkeitsleistung sowie Entscheidungs- und motorischen Reaktions-schnelligkeit auf sukzessiv und schnell dargebotene optische Bewegungsreize. 

  • MLS Motorische Leistungsserie

    Bei MLS handelt es sich um eine umfassende Testbatterie zur Erfassung der feinmotorischen Fähigkeiten mit eigenen Normen für Patienten mit Morbus Parkinson.

    Anwendung
    Messung der feinmotorischen Fähigkeiten durch statische und dynamische Aufgaben für Finger-, Hand- und Armbewegung; einsetzbar ab sieben Jahren.

  • OLMT Objektiver Leistungsmotivationstest

    Bei OLMT handelt es ich um einen objektiven und verhaltensnahen Persönlichkeitstest zur Erfassung der Leistungsmotivation unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen.

    Anwendung
    Der Objektive Leistungsmotivationstest OLMT ist ein computergestützter Test zur verhaltensnahen Erfassung der Leistungsmotivation. Er liefert Informationen über die Anstrengung beim Bearbeiten von Aufgaben unter verschiedenen wichtigen Randbedingungen.

  • PERSEV Perseverationstest

    PERSEV ist ein objektives Verfahren zur Erfassung mangelnder kognitiver Flexibilität.

    Anwendung
    Feststellung der Perseverationsneigung (Stereotypien); einsetzbar ab 6 Jahren.

  • PP Periphere Wahrnehmung

    PP ist ein Test zur Erfassung peripherer Wahrnehmungsleistung bei gleichzeitiger Trackingaufgabe. Es wird standardmäßig ein Ultraschall Entfernungsmesser eingesetzt, der während des Tests kontinuierlich den Abstand des Kopfes vom Bildschirm erfasst. Dadurch ist es erstmals möglich, als Ergebnis direkt das Gesichtsfeld in Grad anzugeben (und nicht wie bisher indirekt durch Angabe von Reaktionszeiten auf das Gesichtsfeld zu schließen).

    Anwendung
    Das Verfahren wurde zur Überprüfung der Fähigkeit zur Aufnahme und Verarbeitung peripherer visueller Information konstruiert.

  • RA Reaktionszeitanalyse

    Mit der Reaktionszeitanalyse können Reaktionsverlangsamungen differenziert nach den drei Stadien der Handlungsregulation (Wahrnehmung, kognitive Verarbeitung und motorische Antwortorganisation) festgestellt werden. Dies soll insbesondere der Abbildung von Krankheitsverläufen sowie der Erfassung von Abbauprozessen im höheren Alter dienen.

    Anwendung
    Erfassung des kognitiven Tempos hinsichtlich Wahrnehmung, Verarbeitung und motorischer Antwortorganisation bei Wahlreaktionsaufgaben und visueller Suche; einsetzbar bei Erwachsenen.

  • SIGNAL Signal-Detection

    SIGNAL ist ein Test zur Quantifizierung der Aufmerksamkeitsleistungen und der visuellen Differenzierungsleistung. Basierend auf der Signalentdeckungstheorie wird die visuelle Detailerfassung von komplexen Reizanordnungen unter zeitkritischer Bedingung über längere Zeit hinweg erfasst.

    Anwendung
    Erfassung der langfristigen selektiven Aufmerksamkeitsleistung und der visuellen Differenzierungsleistung eines relevanten Signals bei vorhandenen Störsignalen, einsetzbar ab 7 Jahren. 

  • SIMKAP Simultankapazität/Multi-Tasking

    Simultankapazität und Stresstoleranz gehören zu den wesentlichen Anforderungen einer Vielzahl von Berufen. Das vorliegende Verfahren liefert ein zuverlässiges Maß für beide Konstrukte.

    Anwendung
    Der Test erfasst die Simultankapazität, d. h. das Koordinieren mehrerer Aufgaben, die gleichzeitig aktuell gehalten werden müssen (geteilte Aufmerksamkeit bei kognitiven Tätigkeiten) sowie die Stresstoleranz.

  • SMK Sensomotorische Koordination

    Ein durch Eleganz und Durchdachtheit bestechendes Verfahren, das räumliche Tiefe in einem erstaunlichen Ausmaß suggeriert. Durch die Joystick-Bedienung kann die sensomotorische Koordinationsleistung sehr sauber erfasst werden.

    Anwendung
    Erfassung von Auge-Hand, Hand-Hand, bzw. Auge-Hand-Fußkoordination durch Steuerung eines Kreissegments mit Eigenbewegung in einem dreidimensionalen Raum.

  • TQ Testgenerator für Fragebogentests

    Dieses komplexe, jedoch einfach zu bedienende Programm unterstützt wirkungsvoll das Erstellen eigener Fragebogentests. Weder Programmierkenntnisse noch technisches Detailwissen sind dafür nötig. Mit diesem Programm kann das Wiener Testsystem einfach und effektiv an eigene Bedürfnisse angepasst werden.

    Testerstellung
    Zur Erstellung von Fragebogentests stehen im Testgenerator zwei Testmodelle zur Verfügung: 

    a. Testmodell Powertests
    Diese Testkategorie hat folgende charakteristische Eigenschaften:

    • Jede Testaufgabe hat eine richtige Lösung, die der Proband finden soll.
    • Aufgaben können ausgelassen werden (d.h. der Proband kann auch ohne Eingabe einer Antwort zur nächsten Aufgabe weiter schalten).
    • Um die nächste Aufgabe abzurufen, muss das Weiter-Kästchen betätigt werden.
    • Bereits bearbeitete Aufgaben können beliebig oft (eventuell im Rahmen des vorgegebenen Zeitlimits) er-neut aufgerufen werden um diese zu ergänzen oder zu korrigieren. Ist ein Zeitlimit vorgegeben und der Test enthält nicht mehr als 46 Aufgaben, besteht nach Bearbeitung des letzten Testitems die Möglichkeit, direkt zu jedem beliebigen Testitem zu springen.
    • In der Kopfzeile sieht der Proband stets, welche Items noch nicht beantwortet wurden.
    • Die Antwort kann der Proband im Multiple-Choice-Verfahren auswählen oder als Zahl über eine (virtuelle) Zifferntastatur eingeben. Das gewünschte Antwortmodell legen Sie bei der Testerstellung fest.

    b. Testmodell Persönlichkeitstests
    Diese Testkategorie hat folgende charakteristische Eigenschaften:

    • Es gibt in der Regel keine richtigen bzw. falschen Lösungen.
    • Alle Items müssen beantwortet werden. Das Weiterschalten auf das nächste Item ist nicht möglich, wenn das aktuelle Item nicht beantwortet wurde. Damit ist sichergestellt, dass eine reliable Auswertung erfolgt.
    • Bei Antworteingabe wird automatisch zum nächsten Item weitergeschaltet.
    • Die Korrektur des vorangegangenen Items ist genau einmal möglich.
    • Als Antwortmodell steht ausschließlich das Multiple-Choice- Verfahren zur Verfügung.

    Auswertung
    Für die Auswertung können beliebig viele Testvariablen mit frei wählbaren Bezeichnungen definiert werden. Die Variablenberechnung erfolgt durch Auszählung der über den Auswerteschlüssel zugeordneten Items oder über Summen- bzw. Mittelwertbildung aus anderen Testvariablen. Bei Persönlichkeitstests kann jede Antwort des Probanden auch mehreren Testvariablen zugeordnet werden. Die Testresultate können in Form von Ergebnistabellen, Profilen und Testprotokollen (Antwort, Bewertung und Bearbeitungszeit) ausgegeben werden.

  • TT Testgenerator für Tachistoskoptests

    Dieses komplexe, jedoch einfach zu bedienende Programm unterstützt wirkungsvoll das Erstellen eigener tachistoskopischer Tests. Weder Programmierkenntnisse noch technisches Detailwissen sind dafür nötig. Mit diesem Programm kann das Wiener Testsystem einfach und effektiv an eigene Bedürfnisse angepasst werden.

    Testerstellung
    Bei tachistoskopischen Tests werden Bilder oder Bildserien für relativ kurze Zeit dargeboten. Jeweils nach einem Einzelbild oder einer Bildserie können dem Probanden Fragen gestellt werden. Die Bilddarbietungszeit kann zwischen 100 Millisekunden und 99,95 Sekunden in 50-Millisekundenschritten eingestellt werden. Die tatsächliche Darbietungszeit kann aus technischen Gründen aber immer nur ein Vielfaches der jeweiligen Bildwechseldauer betragen. Sie ist daher mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet (je nach Bildwechselfrequenz ca. 8 16 Millisekunden). Um die prozentuelle Ungenauigkeit halbwegs gering zu halten, wurde die kleinstmögliche Bilddarbietungszeit mit 100 Millisekunden begrenzt. Falls zwischen zwei Bilddarbietungen keine Frage gestellt wird, kann die Pausendauer zwischen 1 und 99,95 Sekunden in 50-Millisekundenschritten eingestellt werden.

    Für jedes Item können daher folgende Parameter definiert werden:

    • Bilddatei für das Tachistoskopbild
    • Bilddarbietungszeit
    • Pausendauer
    • Itemtext (enthält die Frage und die Antwortalternativen)
    • Richtige Antwort bzw. richtiger Antwortbereich

    Auswertung
    In der Auswertung berechnet das Programm die Anzahl der richtigen und die Anzahl der falsch beantworteten Fragen. Außerdem werden Summe, Mittelwert und Standardabweichung der Antwortzeiten berechnet. Die Testresultate können in Form von Ergebnistabellen, Profilen und Testprotokollen (Antwort, Bewertung und Bearbeitungszeit) ausgegeben werden.

  • VIGIL Vigilanz

    VIGIL ist ein Test zur Erfassung der Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit in einer monotonen Reizsituation.
    Die Erfassung der Vigilanz auf Basis von monotonen Beobachtungsaufgaben ist sehr realitätsnah, valide und hoch reliabel.

    Anwendung
    Erfassung von Aufmerksamkeitsleistung bei Dauerbeanspruchung im Sinne von anhaltender Wachsamkeit in einer reizarmen Beobachtungssituation; ab 6 Jahren einsetzbar.

  • WAFA Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Alertness

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFF Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Fokussierte Aufmerksamkeit

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFG Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Geteilte Aufmerksamkeit

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFR Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Räumliche Aufmerksamkeit

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFS Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Selektive Aufmerksamkeit

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFV Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Vigilanz

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • WAFW Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfunktionen: Vortests für Wahrnehmungsfunktionen

    Durch eine theoriegeleitete Testkonstruktion ermöglichen die Testverfahren der WAF eine differenzierte Untersuchung nahezu aller heute als relevant erachteter Teilfunktionen der Aufmerksamkeit.

    Anwendung
    Erfassung von Teilfunktionen der Aufmerksamkeit; einsetzbar ab 7 Jahren.

  • ZBA Zeit- und Bewegungsantizipation

    ZBA ist ein neuartiges Verfahren zur Erfassung der Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Bewegung im Raum zu messen. Diese Fähigkeit ist vor allem in der Verkehrspsychologie äußerst relevant.

    Anwendung
    Schätzung von Geschwindigkeiten und Bewegung von Objekten im Raum.

Trainingsmodule aus Biofeedback 2000x-pert

  • BFBEL Belastungstest

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Stressmanagement
    • Psychosomatische Beschwerden unter Stress
    • Psychophysiologische Belastungsfähigkeit

    Beschreibung
    Ziel des Programms ist es, zu erkennen, wie der Klient in einer aktiven Stresssituation reagiert.

    Der Klient beurteilt mittels Mausklick die Form und die Farbe einer geometrischen Figur, die sich auf dem Bildschirm bewegt, und das begleitende akustische Signal. Der Computer adaptiert laufend das Tempo der Vorgabe an die aktuelle Leistung des Klienten. Dadurch entsteht eine optimale Dauerbelastung.

  • BFEDA EDA–Entspannungstraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Entspannungstraining
    • Stressabbau

    Beschreibung
    Der Klient lernt, mit Hilfe der Rückmeldung seines Hautleitwertes seinen habituellen Erregungszustand bzw. die Sympathikus-Aktivität bewusst zu kontrollieren.

    Innere Anspannung zeigt sich durch eine erhöhte Tätigkeit der Schweißdrüsen und somit durch einen höheren Hautleitwert (EDA). Die Reaktion im Hautleitwert erfolgt unmittelbar nach Einsetzen des Erregungszustandes (nach 0,6 bis 6,0 Sekunden). Daher eignet sie sich hervorragend zur Darstellung des Zusammenhangs zwischen körperlichen und psychischen Prozessen.  

    Im EDA-Entspannungstraining kann zwischen folgenden Rückmeldungen ausgewählt werden:

    • Gesicht
      Wenn der Hautleitwert sinkt, lächelt das Gesicht am Bildschirm.
    • Morphing
      Hier findet eine Verwandlung statt, zum Beispiel die eines Frosches in einen Prinzen.
    • Darstellung für Kinder
      Kindgerechte Darstellungen (z.B. ein Hund oder ein Clown) ändern ihre Körperhaltung.
    • Puzzle
      Ein Puzzle vervollständigt sich.
  • BFEEG Elektroenzephalographie

    Anwendungsmöglichkeiten

    • ADS/ADHS
      Das Trainingsziel ist die Verringerung von Theta- bei gleichzeitiger Erhöhung von Beta- und SMR-Aktivität. Das Training erfolgt in mehreren Phasen, zum Beispiel:
      1. Phase Theta verringern
      2. Phase Theta verringern, SMR erhöhen
      3. Phase Theta verringern, SMR erhöhen, Beta erhöhen
    • Abhängigkeitserkrankungen (v.a. Alkoholismus)
      Das Trainingsziel ist eine Erhöhung der Alpha- und Theta-Aktivität.
    • Angststörungen (v.a. posttraumatische Belastungsstörungen)
      Das Trainingsziel ist eine Erhöhung der Alpha- und Theta-Aktivität
    • Depressionen, Epilepsie, Schlafstörungen
      Das Trainingsziel ist eine Erhöhung der SMR- und Beta-Aktivität.

    Beschreibung
    Die Rückmeldung durch dieses Training macht es dem Klienten möglich, verschiedene Frequenzbereiche der Gehirnaktivität bewusst zu verändern.

    Für die wichtigsten Anwendungsgebiete des EEG stehen voreingestellte Therapieformen zur Verfügung, die sofort einsatzbereit sind. Diese Trainingsformen steuern über Schwellenwerte ein Video, das dem Klienten als Belohnung dargeboten wird.

  • BFEMG EMG-Entspannungstraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Zervikalsyndrom
    • Rückenschmerzen
    • Tinnitus
    • EMG-Entspannungstraining

    Beschreibung
    Der Klient versucht, verspannte Muskeln bewusst zu entspannen. Dabei kann entweder das Linienfeedback oder das Schwellenwerttraining eingesetzt werden.

    Beim Zervikalsyndrom und bei Rückenschmerzen können die linke und die rechte Seite des Rückens gleichzeitig abgeleitet werden. Das Programm stellt die Messwerte auf derselben Achse dar. So ist ein direkter Vergleich der beiden Muskelspannungen möglich.

    Vier verschiedene Frequenzbereiche (für langsame und schnelle Muskelfasern) und sieben verschiedene Messbereiche (einstellbare Verstärkung) bieten optimale Voraussetzungen für ein gezieltes Training.

  • BFMUSK Neuromuskuläre Rehabilitation

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Schlaffe Lähmungen
    • Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates
    • Schiefhals
    • Radikulärer Kopfschmerz
    • Inkontinenz

    Beschreibung
    Während der Rehabilitation trainiert der Klient gezielt bestimmte Muskelgruppen mit Hilfe einer vorgegebenen Soll-Grafik. Ziel ist einerseits die erhöhte Kontrollfähigkeit der Muskelanspannung, andererseits der gezielte Aufbau von Muskelmasse.

    Der Klient spannt die betroffene Muskelgruppe in regelmäßigen Abständen an und entspannt sie wieder. Dabei versucht er, dem vorgegebenen Verlauf einer Grafik auf dem Bildschirm zu folgen. Diese beruht auf den Werten des Klienten, die das Programm in der Kalibrierungsphase erhoben hat.

    Um das Training auf längeren Zeitraum durchführbar zu gestalten, gibt das Programm nur 75% des in der Kalibrierungsphase erreichten Maximalwertes vor. Sieben Möglichkeiten für die Einstellung der Empfindlichkeit und vier verschiedene Filter stehen zur Verfügung. Damit kann eine für den Klienten motivierende Rückmeldung sichergestellt werden, selbst wenn die Muskelsignale nur schwach sind. Um in den ersten Sitzungen das Training zu erleichtern, können die Kontraktionsphasen, die Zahl der Wiederholungen und die Pausen individuell angepasst werden.

  • BFREC Voice- und Video-Recorder

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Anamnese
    • Exploration
    • Therapiesitzungen bei Angststörungen
    • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

    Beschreibung
    Mit dem Voice- und Video-Recorder kann während eines therapeutischen Gesprächs neben den physiologischen Parametern zeitsynchron auch das Gespräch selbst aufgenommen werden. Neu ist die Video-Recorder-Funktion, die es – zusätzlich zur auch weiterhin verfügbaren Sprachaufzeichnung – ermöglicht, das Gespräch auch als Video festzuhalten.

    Im Review nach der Sitzung können auffällige physiologische Parameter punktgenau dem Gesprächsinhalt zugeordnet werden. Um unerwünschte Feedbackreaktionen zu vermeiden, sollte der Monitor außerhalb des Sichtbereichs des Klienten platziert sein.

    Die gleichzeitige Übertragung der Signale von bis zu sieben Funkmodulen (bzw. 32 Kanälen) ist möglich. So sind auch die physiologischen Parameter mehrerer Personen in einer Gruppensitzung erfassbar.

  • BFRESP Atemtraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Entspannungstraining
    • Essentielle Hypertonie
    • Asthma bronchiale
    • Migräne, Panikattacken, Agoraphobie

    Beschreibung
    Das von Dr. Rudolf Marx entwickelte Verfahren ermöglicht das Erlernen einer ökonomisch richtigen, entspannenden Atmung mit Hilfe einer vorgegebenen Idealkurve.

  • BFSTR Aktivierungsscreening (Stresstest)

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Stressmanagement
    • Psychosomatische Beschwerden unter Stress
    • Reaktionsanalyse physiologischer Parameter

    Beschreibung
    Dieser standardisierte Test zeigt auf, in welchen vegetativen Systemen (Herz-Kreislauf, Hautleitwert, Muskeltonus etc.) der Klient besonders stark auf Stress reagiert. Weiters können Rückschlüsse auf den zeitlichen Verlauf psychischer Prozesse (z.B. Erwartungsangst) und auf den Umgang mit Stresssituationen gezogen werden.

    Das Aktivierungsscreening ist in vier Phasen untergliedert:

    1. Entspannungsphase (Baseline)
    2. Ankündigungsphase
    3. Konfrontationsphase mit einem Stressreiz (visuell und akustisch)
    4. Entspannungsphase

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