Geld sparen mit Testverfahren

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Kosten-Nutzenrechnungen zeigen: Durch den Einsatz von Eignungstests kann die Trefferquote für geeignete Bewerber massiv gesteigert werden – bei gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität und Reduzierung von Fehlinvestitionen. Durch die so eingesparten Kosten amortisieren sich die Investitionen für die Anschaffung der Testverfahren innerhalb kürzester Zeit.

Naturgemäß gibt es Berufe und Sparten, in denen die Fluktuation stärker ist als in anderen (z.B. Call Center). Diese Stellen kämpfen mit einem Prestigeproblem, für Unternehmen ist es oft schwer, gute Mitarbeiter zu finden und diese zu binden. Doch gerade in diesen Fällen lohnt es sich, nicht resigniert die Flinte ins Korn zu werfen – denn ein professionalisiertes Personalauswahlverfahren hilft, die richtigen Mitarbeiter zu finden und spart zudem noch Geld, wie das folgende Rechenbeispiel zeigt:

Wir gehen davon aus, dass sich in einem Unternehmen pro Jahr 7.500 Mitarbeiter auf 750 vakante Stellen bewerben. Erfahrungsgemäß sind 25 Prozent der Bewerber für die ausgeschriebenen Posten geeignet (Grundquote). Die Lohnkosten pro Mitarbeiter betragen jährlich 24.000 Euro, zusätzlich fallen einmalig pro neuem Mitarbeiter Ausbildungs- und Einschulungskosten in Höhe von 2.500 Euro an.

Das Unternehmen hat sich entschieden, für den Recrutingprozess ab sofort psychologische Testverfahren in Kombination mit einem strukturierten Interview einzusetzen. Bisher gab es lediglich ein unstrukturiertes Bewerbungsgespräch. Laut der renommierten Schmidt-Hunter-Studie liegt die Validität für den neuen Recrutingprozess (Eignungstests + strukturiertes Interview) bei 0,63.

Basierend auf diesen Angaben wird eine Kosten-Nutzenrechnung erstellt. Durch das neue Auswahlverfahren ergeben sich die folgenden positive Effekte für das Unternehmen:

  • Erhöhung der Trefferquote geeigneter Bewerber um bis zu 31 Prozent.
  • Reduzierung von Fehlinvestitionen durch die Einstellung ungeeigneter Bewerber um bis zu 6 Millionen (!) Euro pro Jahr.
  • Steigerung der Produktivität durch bessere Mitarbeiter um bis zu 2 Millionen Euro pro Jahr.

Damit refinanzieren sich die Investitionen für die Anschaffung der Eignungstests innerhalb kurzer Zeit. Weitere Vorteile wie ein besseres Image durch geeignetere Repräsentanten sind in dieser Nutzenrechnung nicht einmal berücksichtigt.

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Magazin "SCHUHFRIED-Express" #23 (eMagazin)

Themenschwerpunkt: Eignungstests für Personalauswahl und -entwicklung
März 2011