Vernetzte Anlagen
Sei es mit dem mobilen Laptop, mit Online-Vorgabe, mit dem stationären PC, mit vernetzten Anlagen für lokale Gruppentestungen oder für geografisch dezentrale Testanwendungen – die Flexibilität des Wiener Testsystems wird allen unterschiedlichen Wünschen der Anwender gerecht.
Testsystem-Gruppenanlage
Soll eine große Anzahl an Probanden gleichzeitig getestet werden, empfiehlt es sich, eine Testsystem-Gruppenanlage einzurichten.
So geht’s:
In einem oder mehreren Testräumen müssen die einzelnen PCs mit dem Wiener Testsystem ausgerüstet und in einem lokalen Netzwerk vernetzt sein. Ein Arbeitsplatz ist für den Testleiter bestimmt, die anderen für die Probanden.
Auf dem Testleiterplatz werden Probandendaten erfasst, Testbatterien vorbereitet und Auswertungen durchgeführt.
An den Probandenplätzen können die Personen gleichzeitig, aber völlig unabhängig voneinander, in ihrem eigenen Tempo die Testverfahren bearbeiten. Auf jedem Arbeitsplatz können verschiedene Verfahren oder Testbatterien vorgegeben werden.
Zwei Funktionen, die Gruppentestungen noch einfacher machen:
1.) Kontrollmonitor
Der Kontrollmonitor ist ein eigenes Programm, das zur Überwachung und Steuerung der einzelnen Probandenplätze in einer Gruppenanlage dient. Er wird auf einem Testleiterplatz gestartet und zeigt für jeden Probandenplatz Informationen wie Testdauer, Testform und Probandendaten an.
2.) AutoTest
Die Funktion AutoTest ermöglicht dem Testleiter, die Testungen für die verschiedenen Probanden im Vorhinein vorzubereiten. Jeder Proband erhält eine Kennzahl. Mit dieser loggt er sich an einem beliebigen Arbeitsplatz ein, die ihm zugeordneten Tests werden automatisch vorgegeben. Unmittelbar nach der Testung kann ein Resultatausdruck erfolgen.
Ablauf einer Gruppentestung
- Alle zur Testung eingeladenen Bewerber werden in die Datenbank eingetragen.
- Jedem Bewerber werden eine Testbatterie und eine Codenummer zugewiesen.
- Jeder Bewerber erhält vom Testleiter die ihm zugewiesene Codenummer.
- Der Bewerber loggt sich bei einem der Test-PCs mit seiner Codenummer ein, worauf automatisch die ihm zugeordnete Batterie vorgegeben wird.
- Über den Kontrollmonitor verfolgt der Testleiter den Ablauf der Testung.
- Nach Ablauf der Testung wird der Bewerber vom Programm aufgefordert, sich beim Testleiter zu melden.
- Meldung beim Testleiter.
Dezentrales Testen
Örtlich getrennte PCs, auf denen das Wiener Testsystem installiert ist, sind mit einem Server verbunden. Die Einstellungen des WTS sowie die Probanden- und Testergebnisse sind in einer gemeinsamen Datenbank auf dem Server gespeichert. Somit wird an unterschiedlichen Orten getestet, die Daten jedoch zentral verwaltet.
Mit der Benutzerrechteverwaltung des WTS wird festgelegt, welche Rechte die einzelnen Arbeitsplätze erhalten:
So kann zentral ein Arbeitsplatz mit allen Rechten eingerichtet werden, auf dem eine Expertengruppe die Einstellungen vornimmt, Daten verwaltet und Tests auswählt. Dezentral werden die Rechte je nachdem beschränkt, ob es sich um einen Testleiter- oder um einen Testplatz handelt.
Bei Instituten, die über weiträumige oder globale Netzwerke verfügen, ermöglicht diese Lösung die Vorgabe von Tests an verschiedenen Standorten. Da alle Daten in einer Datenbank zusammenfließen, können z.B. interessante Vergleichsuntersuchungen durchgeführt werden.
Das dezentrale Testen hat auch Vorteile in Einrichtungen mit mehreren Abteilungen. Etwa in einer Klinik, wenn Patienten von einer Station auf eine andere verlegt werden. Der Psychologe auf der neuen Station kann sofort die Daten des Patienten abrufen.

- Schematische Darstellung der WTS-Einsatzmöglichkeiten
