Zur dauerhaften Behandlung von Migräne, Spannungskopfschmerz, Zervikalsyndrom und Rückenschmerzen sind Schmerzmittel oft keine langfristige Lösung. Biofeedback hat sich besonders in diesem Bereich als erfolgreiche neue Therapie bewährt. Das bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Biofeedback e.V.:
„Erstmals hat die wissenschaftliche Fachgesellschaft „Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft“ (DMKG) in ihren Leitlinien zur Behandlung von Migräne der Biofeedbacktherapie eine ebenso hohe Wirksamkeit bescheinigt wie einer medikamentösen Therapie. Gerade Patienten, die unter häufigen Migräne-Attacken leiden, empfiehlt die Fachgesellschaft eine Biofeedbacktherapie. Bei der Vorstellung der neuen Leitlinien zur Behandlung der Migräne betonte die Fachgesellschaft, dass Vorbeugung und Prävention eine zentrale Bedeutung in der Behandlung einnehmen. Dies gilt insbesondere für Patienten, die häufig unter Migräne leiden: Menschen, die mehr als dreimal pro Monat eine Migräneattacke aushalten müssen oder deren Attacken länger als 72 Stunden dauern oder die schlecht auf eine medikamentöse Akuttherapie ansprechen, können durch vorbeugende Maßnahmen die Häufigkeit der Schmerzanfälle deutlich senken. Verhaltenstherapeutische Strategien wie Biofeedback seien für solche Patienten empfehlenswert. Die Wirksamkeit, betonte die DMKG sei genauso hoch wie bei einer medikamentösen Therapie. dies konnte durch verschiedene Studien belegt werden. Biofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Therapie, deren Wirksamkeit in zahlreichen großen Studien belegt worden ist. Auch andere Krankheitsbilder wie Tinnitus, chronische Schmerzen, Inkontinenz oder ADHS können mit Biofeedback deutlich gelindert werden.“