Biofeedback kann helfen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern zu erhalten und zu fördern. So werden Krankenstandstage verringert und Burn-out durch Stress vermieden. Der Einsatz von Biofeedback im Personalbereich hilft außerdem bei Muskelverspannungen, Angstzuständen oder kann zur Korrektur der Körperhaltung beitragen.

Trainingsmodule aus Biofeedback 2000x-pert

  • BFBEL Belastungstest

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Stressmanagement
    • Psychosomatische Beschwerden unter Stress
    • Psychophysiologische Belastungsfähigkeit

    Beschreibung
    Ziel des Programms ist es, zu erkennen, wie der Klient in einer aktiven Stresssituation reagiert.

    Der Klient beurteilt mittels Mausklick die Form und die Farbe einer geometrischen Figur, die sich auf dem Bildschirm bewegt, und das begleitende akustische Signal. Der Computer adaptiert laufend das Tempo der Vorgabe an die aktuelle Leistung des Klienten. Dadurch entsteht eine optimale Dauerbelastung.

  • BFEDA EDA–Entspannungstraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Entspannungstraining
    • Stressabbau

    Beschreibung
    Der Klient lernt, mit Hilfe der Rückmeldung seines Hautleitwertes seinen habituellen Erregungszustand bzw. die Sympathikus-Aktivität bewusst zu kontrollieren.

    Innere Anspannung zeigt sich durch eine erhöhte Tätigkeit der Schweißdrüsen und somit durch einen höheren Hautleitwert (EDA). Die Reaktion im Hautleitwert erfolgt unmittelbar nach Einsetzen des Erregungszustandes (nach 0,6 bis 6,0 Sekunden). Daher eignet sie sich hervorragend zur Darstellung des Zusammenhangs zwischen körperlichen und psychischen Prozessen.  

    Im EDA-Entspannungstraining kann zwischen folgenden Rückmeldungen ausgewählt werden:

    • Gesicht
      Wenn der Hautleitwert sinkt, lächelt das Gesicht am Bildschirm.
    • Morphing
      Hier findet eine Verwandlung statt, zum Beispiel die eines Frosches in einen Prinzen.
    • Darstellung für Kinder
      Kindgerechte Darstellungen (z.B. ein Hund oder ein Clown) ändern ihre Körperhaltung.
    • Puzzle
      Ein Puzzle vervollständigt sich.
  • BFEMG EMG-Entspannungstraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Zervikalsyndrom
    • Rückenschmerzen
    • Tinnitus
    • EMG-Entspannungstraining

    Beschreibung
    Der Klient versucht, verspannte Muskeln bewusst zu entspannen. Dabei kann entweder das Linienfeedback oder das Schwellenwerttraining eingesetzt werden.

    Beim Zervikalsyndrom und bei Rückenschmerzen können die linke und die rechte Seite des Rückens gleichzeitig abgeleitet werden. Das Programm stellt die Messwerte auf derselben Achse dar. So ist ein direkter Vergleich der beiden Muskelspannungen möglich.

    Vier verschiedene Frequenzbereiche (für langsame und schnelle Muskelfasern) und sieben verschiedene Messbereiche (einstellbare Verstärkung) bieten optimale Voraussetzungen für ein gezieltes Training.

  • BFHRV Herzratenvariabilität

    Als Herzratenvariabilität (HRV) wird die Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, den zeitlichen Abstand zwischen den Herzschlägen ständig an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung haben eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, bei Entlastung und Entspannung geht die Herzfrequenz wieder zurück.
    Die Herzratenvariabilität ist ein guter Indikator für gesundheitlichen Status, Stresstoleranz, Resilienz und biologisches Alter. Eingeschränkte Herzratenvariabilität weist auf gesundheitliche Labilität, Burnout, Depressivität und ein höheres biologisches Alter (im Vergleich zum tatsächlichen Lebensalter) hin.

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Abbau psychischer und physiologischer Spannungen
    • Psychosomatische Erkrankungen
    • Unterstützung der Therapie bei Herzerkrankungen
    • Psychovegetative Erschöpfung
    • Schlaflosigkeit
    • Bluthochdruck
    • Bewältigung von Stress und Angst
    • Erhöhung der Werte von DHEA („Jugendhormon“)
    • Reizdarm

    Beschreibung
    Das Training zielt auf eine Kohärenz von Atmung, Puls und Blutdruck ab. Dazu werden drei verschiedene Trainingsformen angeboten.

  • BFREC Voice- und Video-Recorder

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Anamnese
    • Exploration
    • Therapiesitzungen bei Angststörungen
    • Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

    Beschreibung
    Mit dem Voice- und Video-Recorder kann während eines therapeutischen Gesprächs neben den physiologischen Parametern zeitsynchron auch das Gespräch selbst aufgenommen werden. Neu ist die Video-Recorder-Funktion, die es – zusätzlich zur auch weiterhin verfügbaren Sprachaufzeichnung – ermöglicht, das Gespräch auch als Video festzuhalten.

    Im Review nach der Sitzung können auffällige physiologische Parameter punktgenau dem Gesprächsinhalt zugeordnet werden. Um unerwünschte Feedbackreaktionen zu vermeiden, sollte der Monitor außerhalb des Sichtbereichs des Klienten platziert sein.

    Die gleichzeitige Übertragung der Signale von bis zu sieben Funkmodulen (bzw. 32 Kanälen) ist möglich. So sind auch die physiologischen Parameter mehrerer Personen in einer Gruppensitzung erfassbar.

  • BFRESP Atemtraining

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Entspannungstraining
    • Essentielle Hypertonie
    • Asthma bronchiale
    • Migräne, Panikattacken, Agoraphobie

    Beschreibung
    Das von Dr. Rudolf Marx entwickelte Verfahren ermöglicht das Erlernen einer ökonomisch richtigen, entspannenden Atmung mit Hilfe einer vorgegebenen Idealkurve.

  • BFSTAT Statistikmodul

    Mit dem Statistikmodul können Daten, die mit Biofeedback 2000x-pert gewonnen wurden, für weiterführende statistische Analysen mit handelsüblichen Statistikprogrammen aufbereitet werden. Im Rahmen von Studien können so Vergleiche zwischen verschiedenen Sitzungen, Personen oder auch innerhalb einer Sitzung durchgeführt werden.

    Folgende Einstellungen sind möglich:

    Intervalle: Legen Sie flexibel fest, welche Intervalle von Interesse sind. Es stehen mehrere Auswahlmethoden zur Verfügung: automatisch markergesteuerte, sitzungsrelative und absolut positionierte.
    Messkanäle: Wählen Sie die relevanten Messkanäle.
    Intervallkennwerte: Bestimmen Sie, welche Kennwerte der gewählten Intervalle berechnet werden sollen (Mittelwert, Median, Minimum, Maximum, Steigung, Standardabweichung etc.).

    Das Programm kann bei der Berechnung Daten glätten und Ausreißer entfernen.

    Die Daten lassen sich in einem Format für SPSS oder tabulatorgetrennt (z.B. für Excel) exportieren.

  • BFSTR Aktivierungsscreening (Stresstest)

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Stressmanagement
    • Psychosomatische Beschwerden unter Stress
    • Reaktionsanalyse physiologischer Parameter

    Beschreibung
    Dieser standardisierte Test zeigt auf, in welchen vegetativen Systemen (Herz-Kreislauf, Hautleitwert, Muskeltonus etc.) der Klient besonders stark auf Stress reagiert. Weiters können Rückschlüsse auf den zeitlichen Verlauf psychischer Prozesse (z.B. Erwartungsangst) und auf den Umgang mit Stresssituationen gezogen werden.

    Das Aktivierungsscreening ist in vier Phasen untergliedert:

    1. Entspannungsphase (Baseline)
    2. Ankündigungsphase
    3. Konfrontationsphase mit einem Stressreiz (visuell und akustisch)
    4. Entspannungsphase
  • BFVASO TEMP-Training

    Anwendungsmöglichkeiten

    • Morbus Raynaud
    • Migräne
    • Essentielle Hypertonie
    • Temperatur-Training zur allgemeinen Entspannung

    Beschreibung
    Bei diesem Training erhöht der Klient die Durchblutung seiner Hände durch Entspannen.

    Das periphere Blutvolumen wird durch die Gefäßmotorik, d.h. durch die sympathische Erregung der vasokonstriktorischen Fasern gesteuert. Bei zunehmender Entspannung erweitern sich die Gefäße und die Durchblutung wird besser. Die Hand erwärmt sich. Die Rückmeldung erfolgt über den Temperatursensor.

    Es stehen zwei Programme zur Verfügung:

    Sonne
    Durch die Erwärmung seiner Hand führt der Klient einen Sonnenaufgang herbei. Hat er das Trainingsziel erreicht, startet der Vorgang von neuem.

    Visuelle Reizdarbietung

    Das Programm zeigt nacheinander Bilder, die immer stärker das Gefühl von Kälte vermitteln. Der Klient versucht währenddessen, seine Handtemperatur gleichbleibend stabil zu halten. Diese Funktion kann nur in Verbindung mit dem speziellen Trainingsprogramm „Konfrontationstraining mittels Bildsequenzen (BFKON)“ durchgeführt werden.

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